Ein Bild der Hähnleiner Storchenfamilie von Rudof Böhm. 2 Junge sind schon am letzten Samstag geflogen.Samstag, 11. Juli 2009
Hähnleiner Storchenfamilie
Ein Bild der Hähnleiner Storchenfamilie von Rudof Böhm. 2 Junge sind schon am letzten Samstag geflogen.
um
19:33
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Artmeldung


Der Arbeitseinsatz an der Binnenland-Düne galt einmal mehr der Bekämpfung des Hundszahn-Grases, dass die Düne zu überwuchern droht.Nebenher zu beobachten war, dass die Fledermaus Sommerquartiere offensichtlich gut angenommen wurden: frische Kotspuren beweisen es.
Nachtrag: eine Nachkontrolle der Kästen am 1.8.2009 zeigte, dass die Kästen von Vögeln genutzt werden. Fledermäuse wurden dagegen nicht festgestellt.
um
16:08
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Arbeitseinsatz
Sonntag, 5. Juli 2009
Deutscher Edelkrebs im Krebsteich
Der Krebsteich trägt seinen Namen zu Recht: ein riesiges Exemplar kam am Abend des 4. Juli zum Vorschein. Im letzten Fotolicht weidete er den Teichgrund ab.Die NABU Gruppe Seeheim unterstützt die Wiederansiedlung des Deutschen Edelkrebses seit einigen Jahren.
um
18:07
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Samstag, 4. Juli 2009
Breitblättrige Stendelwurz

Die Breitblättrige Stendelwurz ist eine weit verbreitete Orchideenart, die auch mit schattigen Standorten zurecht kommt. Sie ist nicht so sehr auf kalkhaltigen Boden angewiesen, wie ihre Verwandten.An den Etzwiesen kann man die Blüten am Wegrand von Anfang Juli bis in den August hinein finden.
um
22:40
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Fledermaus-Schutz

An den Märchenteichen wurden durch die NABU Gruppe Seeheim eine Reihe von Fledermaus-Sommerquartieren eingerichtet. Fledermäuse lieben es, in Kolonien zu siedeln, deshalb wurden die Kästen in grösseren Gruppen angebracht.Die grosse Unterkunft sollte eigentlich als Winterquartier dienen. Möglicherweise war die Unterkunft aber nicht hinreichend frostsicher, denn im Winter 2008/09 gab es an den Märchenteich-Kolonien einige Verluste. Es wird einige Jahre dauern, bis sich wieder so viele Fledermäuse wie früher am Abend über den Teichen sammeln.
Das Winterquartier muss im Herbst 2009 geprüft werden.
Arbeitseinsatz an den Etzwiesen









Mit der Ruhe war es auf den Etzwiesen an diesem warmen Sommermorgen schon bald vorbei; die Wühlmäuse pflanzten einige neue Sträucher in die Benjeshecke und Sumpfpflanzen an die Teichränder. Danach aber hielt sie niemand mehr von der Einweihung der Teiche auf ihre Art ab: die Teichfrösche mussten die Hoheit abgeben und fanden nach dem Wühlmaus-Bad einen ziemlich trüben Tümpel vor.
Das Wühlmaus-Mittagessen bestand dann aus einem Nudelgericht, angereichert mit Kräutern von den Etzwiesen.
um
21:42
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Teiche

Der Salamanderteich an der Friedensquelle (Bild rechts) wurde im April 2009 von der Gemeinde Seeheim-Jugenheim ausgebaggert und ist jetzt wieder in gutem Zustand.Der Amphibienteich (Bild links) ist ein durch einen kleinen Damm abgetrennter Teil der Märchenteiche. Jetzt im Sommer 2009 stark verschlammt und kaum noch als Laichplatz geeignet, benötigt er bald möglichst eine Sanierung.
Sonntag, 28. Juni 2009
Wildbienen-Exkusion zur Seeheimer Düne
Die eiszeitliche "Seeheimer Düne", gelegen zwischen Seeheim und Jugenheim, ist mit ihren offenen Sandflächen und dem Blütenreichtum eine der besten Beobachtungsplätze für Wildbienen. Über 350 von den aktuell 424 in Deutschland nachgewisenen Wildbienen sind im Rhein-Main-Gebiet zu finden, wie unser Exkursionsleiter Stefan Tischendorf darlegte.
Erstaunlicherweise sind davon über 20% Brutschmarotzer, also Wildbienen, die nicht selbst für ihre Brut sorgen, sondern vielmehr ihre Eier in fremde Nester legen.
Schon auf den ersten Metern Wegs an der Düne fischte Stefan im Vorbeigehen mit seinem Kescher Wegwespen, Grabwespen und Wildbienen aus der Vegetation und teilte zu jedem Exemplar Wissenswertes und Erstaunliches mit. Er erzählte aber auch, warum er Wildbienen, wie die Mohnbiene, nicht mehr fangen kann, obwohl an Mohn kein Mangel herrscht.
Am Wegrand beobachtet wurde von den Exkursionsteilnehmern unter anderem, wie eine kleine Krabbenspinne eine vielfach größere Honigbiene einfangen konnte (Foto unten).
Von Stefan Tischendorf wurden die Exkursionsteilnehmer auf das faszinierende Verhalten von Sandbienen aufmerksam genacht, die erstaunlicherweise gerade sandige Trampelpfade als Brutplatz auserkoren haben und trotz der regelmäßigen Zerstörung der Sandoberfläche durch Fußgänger und Radfahrer zielgenau den Pollen zu ihren Höhlen eintragen.
Teilweise entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob ein Biotop wertvoll für Wildbienen wird, oder nicht. So ist für die Sandbienen zum Einen eine Vielzahl von Blüten wie Natternkopf und Nachtkerze notwendig (es müssen nicht unbedingt seltenen oder Rote Liste Arten sein)- das ist einzusehen. Notwendig ist aber vor allem gestörter Boden: schon die Umwandlung eines sandigen Feldweges in eine Schotterstrasse, wie an der Seeheimer Düne geschehen, hat dramatische Auswirkungen auf die Sandbienen: über dem Schotter gibt es keinen Flugverkehr, gleich daneben der kleine Trampelpfad wird dagegen heftig frequentiert.
Die Wildbienen leiden insgesamt sehr unter der geänderten Agrar- Wirtschaftsweise: Abkehr von kleinen Flächen und Feldrainen mit vielen Blüten, kaum noch offene Bodenflächen und anderes haben dazu geführt, dass in Hessen nur noch 7 von ursprünglich 20 Hummelarten zu beobachten sind.
Um so wichtiger ist der Erhalt von wichtigen Biotopen und möglichst die Einrichtung von großflächigen Schutzgebieten und Pufferzonen mit einer Wirtschaftsform, die den Erhalt der Wildbienen sichert.
Stefan hat sich bereit erklärt, die Wildbienenexkursion 2010 wieder anzubieten. Das Angebot werden wir zu gern annehmen.





Erstaunlicherweise sind davon über 20% Brutschmarotzer, also Wildbienen, die nicht selbst für ihre Brut sorgen, sondern vielmehr ihre Eier in fremde Nester legen.
Schon auf den ersten Metern Wegs an der Düne fischte Stefan im Vorbeigehen mit seinem Kescher Wegwespen, Grabwespen und Wildbienen aus der Vegetation und teilte zu jedem Exemplar Wissenswertes und Erstaunliches mit. Er erzählte aber auch, warum er Wildbienen, wie die Mohnbiene, nicht mehr fangen kann, obwohl an Mohn kein Mangel herrscht.
Am Wegrand beobachtet wurde von den Exkursionsteilnehmern unter anderem, wie eine kleine Krabbenspinne eine vielfach größere Honigbiene einfangen konnte (Foto unten).
Von Stefan Tischendorf wurden die Exkursionsteilnehmer auf das faszinierende Verhalten von Sandbienen aufmerksam genacht, die erstaunlicherweise gerade sandige Trampelpfade als Brutplatz auserkoren haben und trotz der regelmäßigen Zerstörung der Sandoberfläche durch Fußgänger und Radfahrer zielgenau den Pollen zu ihren Höhlen eintragen.
Teilweise entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob ein Biotop wertvoll für Wildbienen wird, oder nicht. So ist für die Sandbienen zum Einen eine Vielzahl von Blüten wie Natternkopf und Nachtkerze notwendig (es müssen nicht unbedingt seltenen oder Rote Liste Arten sein)- das ist einzusehen. Notwendig ist aber vor allem gestörter Boden: schon die Umwandlung eines sandigen Feldweges in eine Schotterstrasse, wie an der Seeheimer Düne geschehen, hat dramatische Auswirkungen auf die Sandbienen: über dem Schotter gibt es keinen Flugverkehr, gleich daneben der kleine Trampelpfad wird dagegen heftig frequentiert.
Die Wildbienen leiden insgesamt sehr unter der geänderten Agrar- Wirtschaftsweise: Abkehr von kleinen Flächen und Feldrainen mit vielen Blüten, kaum noch offene Bodenflächen und anderes haben dazu geführt, dass in Hessen nur noch 7 von ursprünglich 20 Hummelarten zu beobachten sind.
Um so wichtiger ist der Erhalt von wichtigen Biotopen und möglichst die Einrichtung von großflächigen Schutzgebieten und Pufferzonen mit einer Wirtschaftsform, die den Erhalt der Wildbienen sichert.
Stefan hat sich bereit erklärt, die Wildbienenexkursion 2010 wieder anzubieten. Das Angebot werden wir zu gern annehmen.





um
23:41
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Seeheimer Düne







Die eizeitliche Düne ist gelegen an der B3 zwischen der Abfahrt nach Seeheim und der Abfahrt nach Jugenheim. Sie ist als "Seeheimer Düne" ausgewiesenes FFH-Gebiet.
Die Düne beherbergt einige Orchideenarten, wie die Pyramiden-Orchidee (Foto oben) und die Bocksriemenzunge, den blauen Lein (Foto am Standort und Blüte) und die Karthäusernelke (Foto oben).
Der trockene Standort wird von seltenen Schnecken besiedelt. Die Tiere retten sich vor der extremen Hitze an diesem Standort, indem sie sich tagsüber an Pflanzen so weit als möglich vom heissen Erdboden entfernt anheften. Sie verschliessen ihr Haus mit einem Häutchen und warten auf den Einbruch der Nacht oder feuchterer Phasen.
Die Düne wird von der NABU Gruppe Seeheim unter Anleitung von Frau Dr. Hillesheim gepflegt.
Samstag, 27. Juni 2009
Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen



Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen wurde am Sonnabend die Aussaat von Wildkräutern um die Trockenmauern herum vorbereitet. Der finale Beweis, dass dabei eine Menge Schweiß geflossen sein muß, liefert das Foto eines Schillerfalters. Dieser hatte sich auf Klaus-Dieter niedergelassen. Der seltene Schmetterling kommt an den Etzweisen noch relativ häufig vor. Im Gegensatz zu anderen Faltern wird er nicht von süssem Nektar, sondern eher von Aas, Kot und Schweiß angezogen. Seine stahlblauen Flügel machen ihn ohne Zweifel zu einem der schönsten Schmetterlinge Deutschlands. Seine Raupen bevorzugen allerdings pflanzliche Kost: Saalweiden werden bevorzugt und diese gibt es im Tal reichlich.
um
22:05
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Storchenexperten berichten, dass in 2009 wegen der Witterung am Jahresbeginn in Deutschland beim Weißstorch noch weniger Bruterfolg zu verzeichnen war, als 2008. Zum Glück gibt es Ausnahmen.Die Elterntiere waren ungewöhnlich früh schon am 13. Februar 2009 am Horst erschienen. Allerdings hatten sie keine Fernreise hinter sich, denn sie verbrachten den Winter in einer Überwinterungsgruppe im nahegelegenen Biebesheim.
Ein aktuelles Bild der Hähnleiner Jungstörche mit ihrer Mutter. Sie werden wohl in der nächsten Woche ausfliegen.
Foto: Rudolf Böhm
um
20:07
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Steinkauz-Nachschau in Hähnlein
Einmal im Jahr werden die aufgestellten künstlichen Bruthöhlen für Steinkäuze und Schleiereulen kontrolliert. In diesem Jahr gab es praktisch keine Bruten bei den Schleiereulen, weil sie den harten Winter nicht überstanden haben. Besser sah es aus bei den Steinkäuzen in Hähnlein: anbei ein Foto von der Steinkauz-Nachschau in Hähnlein von Rudolf Böhm.
um
21:15
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Artmeldung
Sonntag, 21. Juni 2009
Die Trockenmauer an den Etzwiesen ist fertiggestellt
Nach einem finalen Einsatz wurden heute die letzten Blöcke der Trockenmauer an den Etzwiesen gesetzt.Der Motorpflug für die Saatvorbereitung ist für das nächste Wochenende avisiert. Das wäre die letzte Aktivität im Rahmen des Projektes.



um
18:59
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Sonnwendfeuer
Für jeden, der im Einklang mit der Natur leben will, ist Sonnwende ein besonders Ereignis im Jahresverlauf, das man feiern kann.So traf sich ein gemischtes Häuflein Naturliebender im Garten von Elke und Eki. Zuerst wurden 2 Zelte aufgestellt, dann ein 58 Jahre alter Leiterwagen repariert und mit seiner Hilfe 2 große Fuhren Holz geholt. Nach einer kleinen Gartenführung wurde das Lagerfeuer entzündet, das dann für den Rest des Abends zum Zentrum des Geschehens wurde. Kirschen pflücken, Grillen, Stockbrot, ein Buffetchen und Gespräche in Kleingruppen und auch ein bisschen Singen und eine Gitarre prägten den harmonischen Abend. Die Zelte blieben mangels Regen leer, weil sich die Schläfer ums Feuer gruppierten oder sich in ein kleines Holzhäuschen quetschten.




um
18:47
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Samstag, 20. Juni 2009
Arbeitseinsatz NABU und BUND in den Streuobstwiesen im Stettbachtal

Die Aktivisten der Ortsgruppen von BUND und NABU bereiteten die Weide-Bewirtschaftung der Streuobstwiesen im Stettbachtal vor: eine Herde Muttertiere
von über hundert Schafen und einigen Ziegen soll das Gelände in den nächsten Wochen von Brennessekln und Brombeeren befreien. Vorbereitet wurde die Einzäunung, es wurden größere Mengen Totholz aufgestapelt und das Insektenhotel von Brombeergestrüpp befreit. Zufällig aufgedeckt wurde dabei ein Nest des seltenen Neuntöters. Dessen Jungen sperren bei Bewegungen in der Nestumgebung sofort hungrig und fordernd die Schnäbel auf. Das Nest wurde sofort wieder abgedeckt. Das Neuntöterweibchen hat die Störung hoffentlich nicht weiter übel genommen.
um
15:35
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