Eine Initiative der Wühlmäuse
 |
Fotos: NABU/Tino Westphal |
Die Arbeiten am Wassersteinbruch begannen bei wirklich eisigen Temperaturen von unter -15°C. Auf dem Kamm des Höhenzuges neben der Burg Frankenstein, nahe an den Magnetsteinen rückte die Freiwillige Feuerwehr Malchen früh um acht Uhr mit einem Löschzug an zum Abpumpen des Wassers. Schon am Vorabend wurden mit Bagger und Motorsäge die künftige Wiese am Wasserrand freigelegt und ein Zugang in den Teich geschaffen.
Das Abpumpen des Teiches wäre ohne Bagger nicht
möglich gewesen, denn der jahrelange Laubfall hatte die Vertiefung im
Steinbruch komplett gefüllt, steile Ränder verhinderten einen direkten Zugang zum Teich.Ein sechs Quadratmeter grosses Stück brach die Baggerschaufel aus der 25cm dicken Eisfläche heraus. Genug, um das Saugrohr im schlammigen Teichgrund zu platzieren. Das nach faulig riechende Wasser-Schlamm-Gemisch wurde mit zwei Stunden lang mit Hochdruck und 1200 Litern in der Minute in den Wald geblasen, wo es auf Grund der extremen Kälte sofort zu schönsten Eisskulpturen erstarrte.
Die Wühlmaus-Brigade schaffte im Hintergrund die Reste von Holz und Gestrüpp von der Eisfläche und der Umgebung des Steinbruchs und schichtete Benjeshecken- die werden im Frühjahr begrünt. Auch für die Wiese hat Ecki schon ein paar Ideen parat.