Samstag, 15. Mai 2010

Der neue Amphibien-Weiher ist fertiggestellt

Jürgen, Wolfgang, Tino, Klaus-Dieter Helga und Steffi- das war das Team beim letzten Arbeitseinsatz am neuen Weiher am Beerbach. Die letzten Quadratmeter Matsch und Lehm sollten mit der Bodenfräse für die Ansaat vorbereitet werden.
Mit viel Sägespänen "verdünnt" wurde eine Saatmischung "Feuchtwiese mit hohem Krautanteil" und eine schmetterlingsfreundliche Staudenmischung ausgesät.

Mit einer  Flasche Sekt wurde die Aktion würdig  beendet.

Freitag, 14. Mai 2010

Arbeitseinsatz im strömenden Regen

Bei strömendem Regen wühlten sich Klaus-Dieter und Tino mit der Motorhacke durch den aufgeweichten Lehm am neuen Weiher am Beerbach.
Im Laufe der Woche hatten Helga und Wolfgang den Zulauf-Schieber einbetoniert.
Die Hoffnung besteht, dass es Petrus morgen zum finalen Arbeitseinsatz etwas besser meint mit den Naturschutzmachern...

Samstag, 8. Mai 2010

Hinkelsteine am neuen Weiher in Ober-Beerbach

Die Tiefbau-Arbeiten am neuen Weiher in Ober-Beerbach wurden heute erfolgreich beendet. Der Teich ist komplett ausgebaggert, die Böschungen angelegt und die Zuflussleitung gelegt.
Foto links: Als besondere Attraktion präsentierte Helga ihre Sammlung von Hinkelsteinen, sie dem Teich als Zierde dienen werden.
Foto rechts: Wolfgang bei der "Teichabnahme".

Nutria im Landbach

Ein Nutria bereitet sich auf die neue Zuckerrübenernte vor. Landbach westlich von Bickenbach.
Foto: Rudolf Böhm

Dienstag, 4. Mai 2010

Stadt gefährdet Pfungstädter Bevölkerung

NABU fordert Land Hessen zum Verbot des zweiten Gifteinsatzes auf


Pfungstadt. Nach dem Hubschrauber-Gifteinsatz gegen die Maikäfer hat der Naturschutzbund NABU der Stadt Pfungstadt „schwere Versäumnisse und nicht sachgerechte Ausbringung des Breitbandgiftes“ vorgeworfen. Kräftige Windböen von bis zu 13 m/s hätten die Giftwolken bis zu 150 m verblasen. Die Bevölkerung sei zudem nicht aufgeklärt worden, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Auflage verhängt habe, dass den ganzen Sommer über Beeren wie Walderdbeeren und Himbeeren, Wildkräuter und Pilze nicht zum Verzehr gelangen dürfen. Zudem seien alle Auflagen der Darmstädter Naturschutzbehörde zur Einhaltung von Tabuzonen missachtet worden. „Die grob fahrlässige Umsetzung des Gifteinsatzes muss zum Entzug der Lizenz“ führen, fordert Eppler das Land Hessen auf, den zweiten geplanten Hubschraubereinsatz umgehend zu verbieten.


Der Einsatz sei wegen der schlechten Wettervorhersage „auf Teufel komm raus“ durchgeführt worden, so Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Laut der Sturmauskunft von MeteoGroup Deutschland betrug die Stärke der Windböen in Pfungstadt am Montag bis zu 13 m/s. Das Gift Dimethoat darf aber nur bei Windruhe ausgebracht werden. Hessen-Forst hatte in seinem Antrag zugesichert, dass die Anwendung „ab einer Windgeschwindigkeit über 5 Meter pro Sekunde…abgebrochen“ wird. Der NABU konnte eine breite Abdrift des Giftes beobachten. Im Genehmigungsantrag hatte Hessen-Forst versichert, die Ausbringung „fast ohne Abdrift“ sei gewährleistet. Der NABU Hessen befürchtet, dass der Wind das Gift in Wohngebiete, Wasserschutzgebiete und Lebensräume geschützter Arten getragen hat.


Empört ist der NABU Hessen auch über die schlechte Informationspolitik der Stadt Pfungstadt. In der Hessenschau vom 3.5.2010 erklärte Petra Wagner vom Umweltamt, die Menschen seien nicht gefährdet, weil das Gift nach 53 Stunden nicht mehr nachweisbar sei.


Tatsächlich beträgt allein die Halbwertszeit an Blättern nach Auskunft der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt „zwischen 2 und 5 Tagen“. Im Boden betrage die Persistenz „zwischen 16 und 50 Tage“. Befragungen von Spaziergängern hätten gezeigt, dass diese entweder gar nichts vom Gifteinsatz mitbekommen hätten, oder aber keine Kenntnis über die Verhaltensregeln in den nächsten Wochen hätten.


Der NABU Hessen fordert Bürgermeister Horst Beier auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Warnungen des Bundesamtes auch bei den Bürgern ankommen. „An allen Waldeingängen müssen für den gesamten Sommer Schilder aufgestellt werden, dass Beeren, Kräuter und Pilze nicht gegessen werden dürfen“, so Eppler. Auch in diesem Punkt habe Petra Wagner vom Umweltamt in der Hessenschau unrichtige Angaben mit Ihrer Äußerung gemacht, Pflanzen und Beeren könnten nach Öffnung des Waldes wieder verzehrt werden.


Die BASF hat als Hersteller des Gifts gegenüber dem NABU schriftlich erklärt, dass der Einsatz „von sehr umfangreichen Maßnahmen begleitet“ werden müsse. „Diese umfassen: Information der Bevölkerung,…Warnhinweise in den Waldgebieten sowie umfangreiche begleitende Monitoring-Studien zur Ökotoxizität“. Solche Vor- und Nachuntersuchungen über die Folgen des Gifteinsatzes gebe es in Pfungstadt nicht. Unklar ist dem NABU auch, wie Katzen und Hunde davon abgehalten werden sollen, in den nächsten Tagen die vergifteten Maikäfer und Insekten zu fressen.


Entsetzt ist der NABU darüber, dass die Auflagen der Oberen Naturschutzbehörde von der Stadt Pfungstadt nicht berücksichtigt wurden. Auch dies sei eine Auflage des Bundesamtes gewesen. So hieße es in der Genehmigung: „Die in Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden identifizierten besonders schützenswerten Objekte zu Flächen sollten ausgenommen werden“. Laut dem in der Stadtverwaltung aushängenden Einsatzplan seien alle geforderten Tabubereiche und Abstände zu bedrohten Arten nicht eingehalten worden. Im Gegenteil: Es seien sogar Waldbereiche begiftet worden, die bei der Antragstellung als Ausschlussflächen gekennzeichnet waren, wie fast der gesamte Bereich westlich der A 67.

Montag, 3. Mai 2010

Protest gegen Maikäfer-Vergiftung

Vor dem Rathaus in Pfungstadt demostrierte der NABU die Folgen des geplanten Gifteinsatzes.
Foto: Rudolf Böhm

Samstag, 1. Mai 2010

Demo gegen Gifteinsatz im Pfungstädter Wald

Die Gemeinde Pfungstadt hat jetzt die Genehmigung für den geplanten Gifteinsatz erstritten.
Der NABU Kreisverband Darmstadt ruft auf zu einer Demonstration vor dem Pfungstädter Rathaus am Montag, dem 3. Mai 2010 ab 8:30 Uhr.

Vogelstimmen im Ort, am Blütenhang und im Wald

Stunde der Gartenvögel
 am 4. Mai 2009Ganz in der Frühe 6 Uhr am 1. Mai am Eichendorffplatz in Seeheim trafen sich 20 Naturfreunde, um Vogelstimmen im Ort, am Blütenhang und im Wald zu lauschen. Vögel singen am intensivsten in der Morgendämmerung.  Unter Leitung von Eckhard Woite wurden den Vogelstimmen insgesamt 33 Vögel zugeordnet, darunter echte Raritäten, wie den Wendehals - gehört im Gebiet Unterste Röder nördlich Seeheim - und den Pirol - gehört am Blütenhang zwischen Seeheim und Malchen. Im Rahmen der Seeheimer Exkursionen gab es zweimal die Möglichkeit ihren Gesang unter fachkundlicher Leitung zu erleben. 

Auch die im Foto oben gezeigte Mönchsgrasmücke gab ihren Beitrag zum Besten.

Donnerstag, 22. April 2010

Die Feuersalamander bringen Vogel-Nisthilfen auf die Etzwiesen

 
Die Gruppe der Feuersalamander hat ein halbes Dutzend Nistkästen am Rand des NABU-Grundstückes um den Eisvogelteich und den Krebsteich aufgehängt. Die Kästen waren im Winter an mehreren Gruppenabenden zusammengebaut und individuell bemalt worden. Sie kommen für eine zweite Brut noch indiesem Jahr in Frage
.

Dienstag, 20. April 2010

Vogelstimmen morgens und abends

Stunde der Gartenvögel am 4. Mai 2009
Seeheim-Jugenheim. Wenn der Fluglärm fehlt, hört man die Vögel lauter zwitschern. Im Rahmen der Seeheimer Exkursionen gibt es zweimal die Möglichkeit ihren Gesang unter fachkundlicher Leitung zu erleben. Vögel singen am intensivsten in der Morgendämmerung. Aber auch abends wird kräftig gezwitschert.
Die erste Exkursion beginnt am Sonntag, dem 25.4. um 19.30 Uhr an der Bürgerhalle Malchen. Der Schwerpunkt liegt hier in dem sehr strukturreichen ehemaligen Streuobst-Gebiet nördlich von Malchen, in dem viele Vogelarten singen. Der weitere Weg und die Länge der Exkursion hängen vom Interesse der Teilnehmer ab.
Die zweite Exkursion beginnt am 1. Mai vormittags um 6 Uhr am Eichendorffplatz in Seeheim. Während die Malchner Exkursion eine Neuheit ist, gibt es diese bereits seit Jahrzehnten und es wird immer der gleiche Weg gegangen. Zuerst hört man die Vögel im Ort, dann am Blütenhang und zum Schluss im Wald. Das sind z.T. die gleichen, oft aber andere Vogelarten. Beide Exkursionen leitet Eckhard Woite.

Sonntag, 18. April 2010

Weiher am Beerbach: Wasserfläche freigelegt

Das Baggerteam hat drei Tage am künftigen Weiher am Beerbach gebaggert- nahezu die gesamte künftige Wasserfläche ist freigelegt, das Ufer befestigt, der Damm fast auf Endhöhe.
Ein weitere Einsatz wird dennoch notwendig - wir denken über den 8. Mai nach...

Freitag, 16. April 2010

Weiher am Beerbach: Damm angelegt

Start der zweiten Bagger-Session am Beerbach-Weiher gegeben.Weiher: ein Damm am Weiherrand wurde aufgeschüttet, Böschungen begradigt und einige Quadratmeter Teichfläche freigelegt. Erste Arbeiten am Zuflussgraben wurden begonnen: hier soll morgen das erste Teilstück Rohrleitung verlegt werden.

Mauerbienen

Rudolf Böhm meldet in seinem Garten hohe Aktivität von Wildbienen. Nach Aussage Stefan Tischendorf handelt es sich um eine Weibchen der Mauerbiene Osmia cornuta, die weit verbreitet und Hohlraumnister ist. Diese Wildbiene fliegt noch etwa 3 Wochen.

Donnerstag, 15. April 2010

Die Feuersalamander im Sommerlager


Die Feuersalamander-Gruppe hat ihr neues Gruppenzelt auf den Etzwiesen aufgeschlagen: den Sommer über wird das Zelt der NAJU Kindergruppe als Treffpunkt und Unterkunft bei schlechterem Wetter dienen.

Sonntag, 11. April 2010

Weiher am Beerbach: Der Mönch wird eingebaut


Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.

Vorsichtig auf das am Sonnabend vorbereitete Fundament aufgesetzt wird das Beton-Trumm des Mönches von Mary, unserer Baggerführerin.

Dirk und Wolfgang richten das Betonteil gegen das bereits verlegte Abflussrohr aus.


Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.
Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.
Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.Sonntags-Arbeit: Die Gemeinde hat dem Bagger-Team grünes Licht für einen Sonntags-Einsatz am neuen Weiher gegeben.


Die Hälfte der künftigen Wasserfläche und Uferböschung ist fertiggestellt.
Auf den Fotos oben wird der Umriss des geplanten Teiches sichtbar.
Für den folgenden Sonnabend ist der nächste Baggereinsatz geplant.

Samstag, 10. April 2010

Projekt Weiher am Beerbach: Bagger-Event

Über 20 aktive Mitarbeiter vor Ort erlebten bei schönstem Frühlingswetter den Bagger-Event am künftigen Weiher am Beerbach.


Viele Ober-Beerbacher und einige Besucher auch aus der weiteren Umgebung besuchten den Event und konnten an den Informationsständen des NABU und des BUND Informationen zur Aktion und zu Aktivitäten der lokalen Umweltorganisationen sammeln.

Freitag, 9. April 2010

Vorbereitung Baggereinsatz am Beerbach


Vorbereitungen für den ersten Spatenstich und ded Bagger-Event beim "Projekt Weiher am Beerbach":
Der Mönch wurde mit Hilfe des Baggers zum künftigen Teich geschleppt. 
Für das Fundament des Mönches und den Ablasskanal wurde einiges an Erde ausgehoben und auf der Böschung verteilt.
Nicht zuletzt wurde ein Probekanal angelegt, um die exakte Lage der nahen Erdgastrasse zu identifizieren.
Alle Materialien für den Event liegen bereit.

Montag, 5. April 2010

Neues von den Hähnleiner Störchen

Die Hähnleiner Störche haben mit ihrem Brutgeschäft begonnen.
Danke für die Meldung und das Foto an Rudolf Böhm.

Pfungstadt will Maikäfern an den Kragen


Kein Gifteinsatz in der Klingsackertanne                                       
wie das Darmstädter Echo vom Freitag meldet, will die Stadt Pfungstadt im Alleingang die Maikäfer in ihrem Wald bekämpfen. Dabei soll mit einem Hubschrauber ein Nervengift (Perfekthion) über den Bäume in der Klingsackertanne versprüht werden. Das Gift, mit dem die alle vier Jahre  ausfliegenden Maikäfer getötet werden sollen, macht keinen Unterschied zwischen Käfern, Bienen und Schmetterlingen: Es vernichtet wahllos alle Insekten warnt der  NABU Kreisverband Darmstadt und sei zudem auch giftig für Fische und andere Wassertiere. Das Gift gefährde aber nicht nur die Artenvielfalt in der Klingsackertanne, es bedrohe auch die umliegenden Gebiete und uns Menschen beim Spaziergang im Wald. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt davor, nach dem Einsatz des Giftes Pflanzen, Beeren und Pilze im Wald zu sammeln. Das eingesetzte Mittel ist so giftig, dass der Wald nach dem Einsatz zwei Tage lang nur mit Schutzkleidung betreten werden darf. Ein Frühlingsspaziergang in den Wäldern von Pfungstadt, so der NABU Kreisverband, kann so zum unkalkulierbaren Risiko werden.

Auszug aus dem NABU Positionspapier
„Perfekthion“ enthält den Wirkstoff Dimethoat. Es handelt sich um einen Phosphorsäureester. Diese haben eine stark toxische Wirkung auf den menschlichen Organismus und sind aus diesem Grund schon häufig als Mord- oder Selbstmordmittel eingesetzt worden. Auch in der verdünnten Ausbringung per Hubschrauber im Wald ist Dimethoat für den Menschen nicht ungefährlich: Die Wälder, in denen das Gift eingesetzt wird, müssen mindestens für 48 Stunden gegen das Betreten gesperrt werden, ansonsten sind Schutzanzüge zu tragen, so Hinweise des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Danach muss dafür Sorge getragen werden, dass Waldspaziergänger mit ihren Kindern oder Hunden keine Pflanzen, Beeren oder Pilze aufnehmen. Deshalb ist das Insektizid auch nur für eine Ausbringung mit Bodengeräten, nicht per Hubschrauber, zugelassen.

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