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Sonntag, 26. Mai 2013

Klasse Lurch-Wetter

Fotos: NABU/Tino Westphal - Junger Laubfrosch
im Zuchtgehege von Dieter Ihrig
Züchter Dieter Ihrig öffnete den neugierigen Besuchern vom NABU Seeheim seine Kinderstube für Amphibien und Reptilien.
Mit der Zucht von 24 einheimischen  Amphibien wird hier ein wichtiger Beitrag zum Erhalt geschützter Arten geleistet.

Da die meisten Amphibien und Reptilien eher Insekten und deshalb eher sonnige Tage lieben, war wenig zu sehen im großen Freigelände. Nur die Feuersalamander fanden das feucht-kühle Wetter bei Dauerregen absolut Klasse und genossen ihren Sonntagsspaziergang.

Im Laubfrosch-Zuchtzentrum dann wurde der Amphibienblick geschult. Wer sieht den ersten Frosch? Die Kerle sind perfekt getarnt und erst mit etwas Training sieht man sie im Geäst wund direkt auf großen Blättern sitzen.


Laubfrösche sind wahre Kletterkünstler und eher auf Bäumen und Sträuchern, als am Erdboden zu finden. Sie sind aber auch lautstarke Sänger und haben daher in der Nähe von menschlichen Wohnungen nicht nur Freunde. 

Wer den "Wetterfrosch" etwas näher kennt, wird ihn als einen der schönsten Frösche Deutschlands nicht mehr missen wollen. Geben wir ihm eine Chance, nach Seeheim zurück zu kehren! 



Donnerstag, 9. Mai 2013

Himmelfahrts-Kommando Wassersteinbruch


Fotos: NABU/Tino Westphal

Während Ecki in der Steilwand Bäume schneidet, gibt es ein Lagerfeuer für die Kids
Mittagessen im Freien: Irmgard sorgt perfekt für uns

Ein männlicher Nagelfleck-Falter (Aglia tau), leider etwas Flugbehindert.
Die Wiese vor der Blockhalde wird geglättet und eingesät.
Mahmoud baut einen Entwässerungsgraben für die Wiese.
Der Amphibiensuchteich im Bild links wird etwas befestigt, damit der Uferbereich nicht zu sehr einschlammt. 

Samstag, 4. Mai 2013

Einweihung des Wassersteinbruchs

Fotos: NABU/Tino Westphal - Aufbau der Kothe bei auerregen - kaum fertig, klart es auf. Die Kothenbauer erringen den ersten Wühlmausgrad.  
Eckhard Woite erzählt die Geschichte des Wassersteinbruches und des Wühlmaus-Projektes zur Sanierung
Beitrag der Hermelingruppe
Die Füchse haben ein Wassersteinbruch-Lied komponiert.
Zuletzt: Tümpeln mit Brigitte - gefunden werden vor allem Erdkrötenlaich und viele Grasfrösche; im nahen Suchteich gefunden: Bergmolch
Abenddstimmung am neuen Wassersteinbruch

Mittwoch, 3. April 2013

Wie viele Schwalben gibt es noch in Seeheim-Jugenheim?


NABU bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Seit über 30 Jahren engagiert sich der NABU Seeheim-Jugenheim und seine Vorgängerorganisation, der Deutsche Bund für Vogelschutz, Gruppe Seeheim, für den Schwalbenschutz. In den Achtzigern und Neuzigern Jahren hat die NABU Gruppe jedes Jahr die Rauch- und Mehlschwalben in Seeheim gezählt.

Von über 200 Paaren Mehlschwalben und etwa 70 Paaren Rauchschwalben Anfang der 80er Jahre fielen die Bestände 1999 auf etwa 80 Paare Mehlschwalben und etwa 10 Paare Rauchschwalben.

An diese Zahlen möchte der NABU Seeheim-Jugenheim anknüpfen und ab diesem Jahr wieder die Schwalbenpopulation erfassen. Dabei sollen neben Seeheim auch die anderen Ortsteile mit berücksichtigt werden. Zur Vorbereitung der Zählung ruft der NABU die Bewohner Seeheim-Jugenheims auf, Brutplätze von Schwalben zu melden, so dass die Vorkommen möglichst gut erfasst werden können. Stefan Leng vom NABU Seeheim-Jugenheim nimmt ihre Meldungen gerne unter Sefan.Leng@gmx.de entgegen. Auch Mithelfer beim Zählen werde noch gesucht, die im Sommer ein paar Straßenzüge nach Schwalbennestern absuchen.

Die Rauchschwalben kehren im April als erste aus dem Winterquartier zurück und bauen ihre offenen Nester in Gebäuden, insbesondere in Ställen mit Großtieren. Durch die vielfache Aufgabe der landwirtschaftlichen Tierhaltung sind sie daher stark zurückgegangen. Heute leben sie oft in Pferdeställen. Im Flug lassen sie sich gut an den langen Federspießen am gegabelten Schwanz erkennen.

Etwa zwei Wochen nach den Rauchschwalben treffen die Mehlschwalben ein. Sie bauen ihre kugeligen Lehmnester, die bis auf eine kleine Einflugsöffnung geschlossen sind, an der Außenfassade von Häusern unter den Dachüberstand.

Neben dem geringeren Nahrungsangebot durch den Rückgang fliegender Insekten macht beiden Arten der Mangel an geeigneten Nistplätzen und Nistmaterial zu schaffen. Offener Lehm, den sie zum Bau ihrer Nester benötigen, war früher auf vielen Wegen zu finden, ist heute aber selten geworden. Daher richtet der NABU an verschieden Plätzen im Ort kleine Lehmpfützen für die Schwalben ein.

Hausbesitzer können die Schwalben auch mit künstlichen Nisthilfen unterstützen. Solche Nisthilfen aus Holzbeton sind im Fachhandel erhältlich und werden von den Tieren gerne angenommen. Der NABU ist Interessenten gerne mit Rat und Tat behilflich und kann bei Bedarf auch eine Sammelbestellung von Nisthilfen organisieren.

Samstag, 9. März 2013

Eisvogelwand IV

Letzter Schliff and der Eisvogelwand
Der Eisvogelblock erhält ein Dach, dahinter liegt eine Drainage.

Die Lehmwand ist in der Böschung kaum noch als künstlich zu erkennen.
Das Dach aus Dachpappe wird mit Lehm abgedeckt, die Wand wird mit Lehm verputzt.


Gut zu sehen die zwei Einfluglöcher.
Derweil knurren die Grasfrösche ihr Liebeslied
am Fuss der Eisvogelwand

Samstag, 9. Februar 2013

Wassersteinbruch


Fotos: NABU/Tino Westphal - Wassersteinbruch über Malchen bei eisigem Wetter. Nach der Ausbaggerung im Oktober ist er bereits gut gefüllt mit Wasser. Wetterbedingt kann der Arbeitseinsatz mit den Wühlmäusen leider nicht stattfinden.



Mahmoud, Tino und Ecki legen einen Suchteich für
Gelbbauchunken an.

Samstag, 2. Februar 2013

Eisvogelwand II

Der NABU-Bautrupp mit Martin, Mahmud, Klaus-Dieter und Tino fügt eine letzte Schicht Schüttbeton in die Bewehrung.


Die Eisvogelröhre wird wieder in den Hang eingebaut. Eine provisorische Verschalung für den Abschluss der Wand aus Stampflehm.
Fehlt nur noch die Drainage und das "Dach" aus Dachpappe, das mit Rasensoden bedeckt wird.
Das kommt beim nächsten Mal...

Mittwoch, 26. Dezember 2012

NABU Projekt Grünhaus

Besuch beim NABU Projekt Grünhaus in der Niederlausitz

Fotos: NABU/Tino Westphal - Restloch des
Tagebaus Kleinleipisch - hier entsteht ein echter
NABU-See.
Angeregt vom NABU-Vortrag "Grünhaus – Vom Tagebau zum Naturparadies" von Dr. Stefan Röhrscheid im Sommer diesen Jahres besuchten wir das NABU Projekt Grünhaus in der Niederlausitz.
Hinweis: das Gelände ist heute wegen der notwendigen Bergsicherungsmaßnahmen der Öffentlichkeit nur in geführten Exkursionen zugänglich.

Fazit: Hier entsteht eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Ihr Spendengeld ist hier gut angelegt!
Tagebau-Restloch Koynesee bei Lauchhammer - Jeder, der den Ausbau der erneuerbaren Energien skeptisch sieht und die Verluste an Landschaft und Vogelwelt durch Windkraftanlagen hervorhebt, sollte die Alternativen kennen: Atomkraft oder massiver Bergbau mit allen Konsequenzen an Landschaftszerstörung. 
Abbruchkante der Hochkippe auf dem NABU-Gelände: Abwechslungsreiche Steilhänge mit feuchten und trockenen Extremstandorten und natürliche Bodenerosion prägen das Bild. Die Vermeidung einer standardisierten Begradigung des Geländes macht das Gebiet ökologisch wertvoller und spart Geld. 

Auf der Hochkippe: weite Flächen von sauren nährstoffarmen Rohböden. Gut sichtbar auf der Fläche die Spuren von Rotwild. Im Hintergrund füllt sich das Tagebaurestloch Nr. 131 zum Heidesee.


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Dienstag, 20. November 2012

E d i m o

Liebe  Wühlmäuse!   Liebe Freunde der Wühlmäuse!

Uns geht es gut, denn wir haben jetzt Edimo. Ihr könnt im Internet nach Edimo forschen, aber wahrscheinlich werdet Ihr da nicht fündig. So etwas Exklusives kann das Internet nicht bieten. So etwas Tolles haben nur wir. Im Dezember geht es los. Im Januar muss es vielleicht ausfallen, aber im Februar geht es dann munter weiter.
Edimo ist hauptsächlich gedacht für die Freunde der Wühlmäuse, also Wühlmausaktive, Eltern u. a. den Wühlmäusen freundlich gesinnte Erwachsene. Außerdem für Jugendliche, die glauben 1-2 Stunden Gespräch ohne seelischen Schaden überstehen zu können. Früher gehen ist immer möglich.
Edimo ist unsere Gesprächsrunde, die an jedem Ersten Dienstag im Monat stattfinden wird. Aus den Anfangsbuchstaben von Ersten, Dienstag und Monat ergibt sich das schlaue Wort Edimo, das den Vorteil hat, dass man, wenn einem der Name einfällt, man auch weiß, wann dieses Treffen stattfindet.
Also Edimo jeden ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr bei Eki. Dabei soll die eine Hälfte der Zeit dem freien Gespräch gewidmet sein. Die andere Hälfte ist zum Planen und Probleme lösen gedacht. Alles Weitere wird sich entwickeln.
Beim ersten Edimo geht es um Schaf- und Ziegenprobleme, um die für Januar oder Februar geplante 2. Wühlmausvollversammlung, sowie um Pläne für 2013.
Die Wühlmäuse haben sich in den letzten Jahren von einer einsamen kleinen Kindergruppe zu jetzt 7 Gruppen mit ca. 60 Kindern und Jugendlichen und vielen Erwachsenen entwickelt. Um die neuen Möglichkeiten zu erfassen und zu nutzen benötigen wir neue Kommunikations- und Zusammenarbeitsformen. Daran müssen wir arbeiten. Edimo ist ein Versuch und ich hoffe, dass genügend Gesprächsbereite da sind, um E. mit Leben zu füllen.


1. Edimo am 4. Dez. 2012 um 19 Uhr  bei Eki
                                     
                                 Mit vielen edimoschen Grüßen     
                                                                                                   Eddi

Montag, 22. Oktober 2012

Wassersteinbruch

Unsere Heimat wird um einen Juwel reicher.

Foto: NABU/Tino Westphal - NABU-Baustelle
am Wassersteinbruch am 13.10.2012
Der Steinbruchbetrieb wurde 1957 eingestellt. Seit dem fielen Laub, Holz, Erde und Steine in den Bruch. In ihm befand sich nur noch lebensfeindlicher Schlamm, der fast keinen Sauerstoff enthielt. Letztes Jahr hat der Forst einige Bäume gefällt, damit mehr Licht und weniger Laub in den Steinbruch fallen. Im vergangenen Winter und im Oktober dieses Jahres haben die Wühlmäuse, der NABU und etliche weitere Helfer den Schlamm herausgebaggert. Jetzt beginnt er sich langsam wieder mit Wasser zu füllen.
Aus dem Steinbruchgebiet soll ein arten- und strukturreiches Gebiet werden mit Wasserfläche, Felswand, Steilhängen, blütenreicher Hochstaudenflur, 2 Benjeshecken, einer kleinen Wiese und einem Steinhaufen zum Klettern für unsere Kids. Einiges ist schon getan, aber vieles muss noch gemacht werden. Deshalb laden die Wühlmäuse alle Malchner Bürger ein zu einem Arbeitseinsatz am
Samstag, dem 10. 11. ab 10 Uhr
Der Wassersteinbruch befindet sich 500m südlich der Burg Frankenstein, 200m süd-westlich des Magnetberges. Um 9.30 Uhr ist Abfahrt bzw. Abgang am Ende der Frankensteiner Straße.
Um 12.30 Uhr gibt es Mittagessen am Wassersteinbruch.
Mit gebracht werden können Rodehacken, Rechen, Sägen oder Äxte. Man kann aber auch ohne Werkzeug kommen, weil viel Werkzeug da sein wird.
Weitere Infos und Bilder unter Die Wühlmäuse Seeheim und NABU Seeheim.
Wenn viel Schnee liegt, gibt es das Mittagessen etwas früher.

                                                Mit schneefreien Grüßen
                                                                                                          Eckhard Woite
                                                                                                          Tel. 06151 / 595251
                           
In Vorbereitung des finalen Einsatzes wurde der Teich von den NABU-Aktiven, den Hermelinenhttp://www.nabu-seeheim.de/naju/die-hermeline/ und ihren Helfern ausgepumpt, und ausgebaggert.

Für Ortsunkundige: Treffpunkt 10 Uhr am Parkplatz Frankenstein, sonst vor Ort. Kontakt-Handy: Tino 0151/14543477
Arbeitshandschuhe und eventuell Gummistiefen wären sinnvoll.

Wassersteinbruch bei Malchen auf einer größeren Karte anzeigen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Baggerarbeiten am Wassersteinbruch beendet

Foto: Helga Feiss
Nach einem langen Arbeitstag am Dienstag - Dominik, Tim, Michael, Ecki, Wolfgang, Helga und abends Tino wurden heute am Mittwochmorgen die Baggerarbeiten am Steinbruch abgeschlossen: Der Schlamm ist draussen, die künftige Wiese planiert, die Findlinge zu einem Klettergebirge aufgetürmt. 
Wir werden noch einen Großeinsatz am 10. November 2012 ausschreiben, bei dem wir noch zu fällende Baumstämme in die Benjeshecken einbauen werden.
Die Einweihung ist für den 17. November 2012 im Rahmen der Sternwanderung der Wühlmäusgruppen geplant.

Montag, 15. Oktober 2012

NAJU-Einsatz am Wassersteinbruch

Endspurt
Leon, Dominik, Tim zusammen mit Ecki und Tino begradigen den Teichrand und befördern in hartem Einsatz und endlich wieder mit aller verfügbaren schweren Technik in drei Stunden eine große Menge Schlamm und organisches Material aus dem Wassersteinbruch.
Morgen ab 9 Uhr bleiben noch einige Tonnen Findlinge heraus zu baggern und die künftige Wiese vorm Teich zu begradigen.
Wir sind zuversichtlich, das wir zum Nachmittag die Baumaschinen vom Schlamm befreien und zur Abholung bereit stellen können.
Und der Teich nimmt langsam Formen an...

Sonntag, 14. Oktober 2012

Bäume fällen auf der Schafweide

Tilman und Lotta fällen einen Götterbaum
Hunderte von Götterbäumen- vom ausgewachsenen Baum bis Schössling - machen sich auf der geplanten Weidefläche der NAJU-Schafe breit.
Im NAJU Herbstcamp soll ein Naturzaun errichtet werden. Da kommen die Bäume als Baumaterial gerade recht.

Klaus-Dieter, Tino, Moritz, Tilman und Lotta machen sich ans Werk...
Fotos: NABU/Tino Westphal - der von den Feuersalamandern im Januar diesen Jahres angefangene Naturzaun wird freigelegt. Er ist schon wunderschön eingewachsen und mit wildem Wein bedeckt.

Samstag, 13. Oktober 2012

Baggern am Wassersteinbruch

Fotos: NABU/Tino Westphal -
Matthias baggert
Tim übernimmt den Dumper… bis die Defekthexe wieder zuschlägt. Der Dumper springt nicht mehr an und blockiert die Rampe.
Essen fassen am Wassersteinbruch: Kartoffeln
und Quark werden den Helfern gereicht
Der Bagger zieht das organische Material zum Abtransport zusammen, separiert von den Findlingen. Jetzt müssen wir die Reparatur vor Ort am Montag abwarten. Den Abraum aufladen übernahmen Tim und Ecki ab Montag. Weitere Helfer sind willkommen...

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