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Dienstag, 21. Mai 2013

Storchenküken gesichtet

Foto: Evelin und Willi Benz

Genau eine Woche nach dem Schlüpfen lassen sich die Storchenküken in der Landbachaue bei ihrer Fütterung bereits für kurze Augenblicke beobachten. Wie viele es sind steht noch nicht fest. Es sind aber zumindest zwei, die sich gleichzeitig zeigen.

Sorge bereitet die derzeitige Witterung mit viel Regen und den zu  niedrigen Temperaturen. Wenn sich dabei die Nässe im Nest staut, kann es zur Unterkühlung der Kleinen kommen, die dann zu ihrem Tod führen kann. Bleibt momentan nur übrig, auf baldiges Schönwetter zu hoffen. 

Samstag, 18. Mai 2013

Drei Jungstörche in Hähnlein

Foto: Rudolf Boehm 


An der Gänsweide in Hähnlein sind 3 junge Störche im Nest, ca. 10 Tage alt.
Auf der abgebrochenen Pappel in der Fasanenlache wird offensichtlich noch gebrütet.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Storchenküken geschlüpft

Fotos: Evelyn u. Willi Benz 
Storchenhorst an der Landbachaue

Am 14. Mai, also 34 Tage nach Brutbeginn, war erstmals zu beobachten, dass in das eher eintönige Brutgeschäft der Störche endlich Leben kommt. Der gerade auf dem Nest sitzende Storch stand in kurzen Zeitabständen immer wieder auf, um vorsichtig im Nest zu stochern. Dies kam zwar auch während der Brutzeit immer wieder vor und diente dem Drehen der Eier. 

Zwei Tage später war dann eindeutig erkennbar, dass die Elternstörche füttern. Es werden aber noch ein paar Tage vergehen, bis die Storchenküken über den Nestrand zu sehen sind. 
Kanadagänse

Einfacher ist es bei den Kanadagänsen in der Nachbarschaft. Hier sind am 15. Mai vier Küken geschlüpft und haben sich sofort mit ihren stolzen Eltern auf eine erste Kreuzfahrt durch die Landbachaue begeben.

Dienstag, 30. April 2013

Im April an der Landbachaue beobachtet




Ab Mitte April wurde es endlich wärmer und Niederschläge sorgten dafür, dass den Störchen ihre Lieblingsspeise, Regenwürmer, ausreichend zur Verfügung stand.

Interessant war die Beobachtung, dass sich das Storchenpaar zu Beginn des Brutgeschäfts zwei- bis dreimal in der Stunde auf dem Nest abwechselte. Dies hatte sich nach ein paar Tagen geändert und zwei Wochen nach Brutbeginn lösen sich die Störche dann frühestens nach zwei bis drei Stunden beim Brüten ab.

Ihre Freischichten verbringen die Stöche jeweils mit der Nahrungssuche. Das Weibchen ist auch mal bei einem ausgiebigen Bad in den naheliegenden Wasserflächen der Aue zu beobachten, während das Männchen in seiner Freizeit gerne zu einem Höhenflug in der Thermik startet. Eventuelle Parallelen zu menschlichem Verhalten sind hierzu selbstverständlich auszuschließen!

Die immer wieder in der Landbachaue auftauchenden Fremdstörche lösen regelmäßig Alarm bei dem Brutpaar aus. Der gerade nicht brütende Storch fliegt dann auf direktem Weg das Nest an und mit gemeinsamem Abwehrklappern auf dem Nest stehend verteidigt das Paar dann sein Territorium. Wird dann die Vertreibung allzu neugieriger Fremdlinge notwendig, wird dies nach unserer Beobachtung ausschließlich vom männlichen Storch übernommen, während das Weibchen Nest und Gelege beschützt. Anders verhält es sich bei den das Nestgebiet überfliegenden Gänsen und auch Kranichen, die letztmals am 22. April in der Landbachaue beobachtet werden konnten. Diese Vögel werden trotz ihrer Größe von den Störchen offensichtlich nicht als Bedrohung angesehen und einfach ignoriert. 
Fotos: Evelyn und Willi Benz
Mitte Mai ist mit dem Schlüpfen der Storchenküken zu rechnen. Etwa zeitgleich müsste sich der Nachwuchs bei den in der Nähe brütenden Höckerschwänen und einem Kanadaganspaar einstellen. Die Graugänse im Gebiet sind etwas früher dran und führen schon seit Mitte April stolz ihren Nachwuchs vor. 
Graugänse mit Nachwuchs
Höckerschwan auf dem Nest

Kanadagans auf dem Nest

Montag, 1. April 2013

Kalter März - Störche an der Landbachaue

Fotos: Evelin und Willi Benz: Fremdstörche


Kalt
Gut drei Wochen nach Rückkehr des Storchenpaares ist der Ausbau des neuen Nestes auf der Nisthilfe des NABU Pfungstadt nur wenig fortgeschritten. Dies liegt vermutlich daran, dass die Störche sehr viel Zeit für ihre Nahrungssuche aufwenden müssen. Bedingt durch die anhaltend kalte Witterung wird das Nahrungsangebot immer enger. Mäuse auf den Feldern, eine der Hauptnahrungsquellen, und Amphibien in den Tümpeln sind derzeit mehr als knapp. So stehen den Störchen momentan nur Würmer und ähnliches als Nahrung zur Verfügung - vermutlich zu wenig, um das Brutgeschäft ernsthaft anzugehen. 

Ungewöhnlich ist auch, dass sich das Paar bei der Nahrungssuche immer öfter für längere Zeit trennt. Bei ausreichendem Nahrungsangebot ist dies nicht festzustellen.

Außerdem tauchten ab Mitte März immer wieder Fremdstörche in der Landbachaue auf, die dann von dem Brutpaar - wie schon in den beiden Vorjahren - gnadenlos verfolgt und vertrieben werden. Auch dies kostete das Paar Zeit und Energie, so dass die Störche oft ungewöhnlich spätabends zu ihrem Nest zurückkehrten.

Kopulation
Dass die Familienplanung bei dem Storchenpaar dennoch nicht zu kurz kommt zeigen die häufigen Kopulationen, zu denen das neue Nest auch tagsüber immer wieder mal angeflogen wird. Trotz der widrigen Verhältnisse ist wahrscheinlich mit der baldigen Eiablage zu rechnen.

Nahrungssuche Männchen

Wenig fressbares
Dank Herrn Hillerich von der NABU Landesarbeitsgruppe Weißstorch konnte die       beringte Störchin jetzt näher identifiziert werden. Sie stammt aus dem Vogelpark Biebesheim und wurde dort, zusammen mit drei Geschwistern, am 29.05.2008 beringt. Mit nunmehr fünf Jahren ist sie für einen Storch noch sehr jung, hat aber in den beiden letzten Jahren insgesamt schon sieben Junge aufgezogen.Sie bestätigt damit die beobachtete Tendenz, dass Weißstörche immer früher geschlechtsreif werden und früher zur Brut schreiten.


Start zur Vertreibung
Verfolgungsjagd


Eindringlinge

Abendruhe

Sonntag, 26. August 2012

Neues von den Bickenbacher Störchen

Fotos: Evelyn u. Willi Benz -
das Brutpaar auf dem Horst
Nestbau auf einer abgebrochenen Silberpappel
Die Bickenbacher Störche habe ihren Horst vor
Jahren auf einer abgebrochenen 
Silberpappel
erichtet - im Bild Kampf um den Horst zwischen

Jungstörchen












Seit dem 1. August übernachtete nur noch einer der vier Jungstörche auf dem Nest. Die Eltern flogen das Nest zwar noch kurz an, ignorieren aber den dann nach Futter bettelnden Jungstorch und flogen zur Übernachtung auf abgebrochene Bäume in Nestnähe. Gestern Abend flogen bis zu zehn Fremdstörche (vermutlich alles Jungstörche) das Nest an, wurden aber von dem Bickenbacher Jungstorch energisch abgewehrt. Kurzzeitig kam der Mutterstorch dem Jungen zur Hilfe und verfolgte die Eindringlinge in der Luft.
Die Altvögel auf dem Horst
deutlich erkennbar trägt der
männliche Vogel einen
Fremdkörper am Schnabel
Die Neuigkeiten sind leider eher beunruhigend. Nachdem die vier diesjährigen Junge flügge sind und seit dem 9. August nicht mehr zur Übernachtung zurückkehren, flog das Brutpaar wieder allabendlich und regelmäßig das Nest an. Dies war im Vorjahr ebenso bis zur Abreise (weiblicher Storch am 20.9.2011, männlicher Storch am 12.10.2011). Aktuell war das Paar nun letztmals am 17. August gemeinsam auf dem Nest zu sehen. Dabei fiel auf, dass vom Kopf (rechte Seite) des männlichen Storches eine ca. 30 cm lange Schnur herabhängt. Es ist nicht erkennbar, ob diese Schnur außen am Kopf verankert ist oder in den Schnabel führt. Es könnte sich eventuell um ein Stück Angelschnur handeln, was fatal wäre, wenn der Storch einen Köder mit Angelhaken geschluckt hätte. Auf jeden Fall war dies dies unsere letzte Sichtung des männlichen Brutstorchs. 
Der weiblich Brutstorch übernachtete am 20. und letztmals am 21. August, allerdings jeweils alleine, auf dem Nest. Dies ist bei der starken Bindung dieses Paares ungewöhnlich. Seit dem 22. August ist das Nest abends leer. 

Evelyn u. Willi Benz

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