Samstag, 10. März 2012

Letzter Schliff am Wassersteinbruch

Abschlußarbeiten am Wassersteinbruch: ein gutes Dutzend große und kleine Helfer haben sich noch mal am Wassersteinbruch eingefunden. Im Steilhang wurden Ahornschößlinge ausgerupft viel Laub und lockere Erde entfern und einige seltene Pflanzen eingepflanzt. Diese sollten hier geschützt sein vorm Verbiss durch das Rehwild.
Von den Hermelinen dabei: Lea, Leon und Ursula.

Mit Motorsäge und Beil ging es dann einigen Ahorn und Eschen im Wald zu Leibe: Im Interesse der Artenvielfalt wurden im Frankenstein-Gebiet mehrere Bäume entfernt, um Linde, Esskastanie und Eibe zu fördern.
Fotos: NABU/Tino Westphal
Wassersteinbruch
Moritz an der Motorsäge: Der Baum fällt auf die Strasse zur Burg Frankenstein, also müssen Strassenposten her.
Ein Ahorn und eine Esche vedecken Anpflanzungen der Wühlmäuse an der Auffahrt zur Burg Frankenstein, Tilman nutzt den Baum ein letztes Mal zum Klettern.
Holzrücken

Ursi von den Hemelinen hackt sich durch den Baum.

Im Interesse der Artenvielfalt werden mehrere Ahornbäume entfernt, um Linde, Esskastanie und Eibe zu fördern.

Sonntag, 4. März 2012

Wassersteinbruch

Zur Lage am Wassersteinbruch
NABU/Tino Westphal - Wassersteinbruch nach den der Aktion am Nachmittag des 4.3.2012
Der Wassersteinbruch ist gerade zur Hälfte von Schlamm, Blättern und Holzstämmen befreit, als am späten Nachmittag die Entscheidung getroffen wird, in diesem Frühjahr nicht mehr weiterzuarbeiten.
Der Steinbruch ist deutlich tiefer und führt damit deulich mehr Wasser, als erwartet. Das mittlerweile aufgetaute Eis im Abraum hat diesen in dünnflüssigen Schlamm verwandelt, der nicht mehr effektiv geschoben werden kann. Die Bodenverhältnisse an der Rampe sind entsprechend schlecht für den Transport. Das Restvolumen an teilweise noch mehrere Meter hoch reichenden Schichten von Holz, Laub und Schlamm ist so gross und muss über eine so weite Strecke transportiert werden, das wir mit anderer Technik arbeiten müssen. 
Die Amphibienwanderung wird in Kürze auch am Steinbruch einsetzen.
Wir werden das Projekt im Herbst weiterführen.

Samstag, 3. März 2012

Der Wassersteinbruch unter NAJU-Flagge

NABU/Tino Westphal - Baggereinfahrt in den Wassersteinbruch unter NAJU-Flagge: Der Wühlmaus Baggerevent startet mit dem Besuch der Presse
Moritz kämpft mit Laub und vermoderndem Holz...

und wühlt im faulig riechenden Schlammwasser.

Die Presse hat wieder nur Augen für die Mädels.
Lea und Luna haben Küchendienst.

Spitzen-Catering-Service: Kartoffeln mit Kräuterquark passen perfekt in den Wald.
Fast die Hälfte des Teichgrundes ist freigelegt, aber das schwierige Stück kommt erst noch...


Schafe und Bagger im Pflegeeinsatz auf der Düne bei Bickenbach

Fotos: Michael Theurich
Auf der Bickenbacher Düne trafen sich überraschend das NABU Baggerteam und die Schafherde von Rainer Stürz. So unterschiedlich sie sind- beide sind in Sachen Naturschutz unterwegs. Und verstehen sich auf Anhieb.
Unter Federführung des BUND Seeheim wurden bei diesem Baggereinsatz Unterholz aus dem Kiefernwald entfernt, damit seltene Pflanzen wie die Pyramiden-Orchidee wieder eine Chance auf Licht hat.

Donnerstag, 1. März 2012

Kröten und Frösche entdecken den Frühling

Foto: NABU/Tino Westphal - Erdkröte

NABU Hessen bittet Autofahrer um Rücksichtnahme

Wetzlar. Das warmfeuchte Wetter der kommenden Tage lockt Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren. In der nächsten Zeit ist überall in Hessen mit den ersten Amphibien-Wanderungen zu rechnen. „Wir bitten Autofahrer, in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf liebestrunke Lurche zu nehmen“, ruft Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, zum Schutz der Amphibien auf. Überall, wo Kröten, Frösche und Molche unterwegs seien, gelte Tempo 30 als richtige Antwort, um die Tiere nicht unnötig zu gefährden.

Ein besonderes Augenmerk hat der NABU in diesem Jahr auf den Lurch des Jahres, die Erdkröte gerichtet. Die Erdkröte ist zwar eine der häufigsten heimischen Amphibienarten, aber dennoch durch den stetig zunehmenden Straßenverkehr bedroht. Ab einer Nachttemperatur von fünf Grad Celsius verlassen die wechselwarmen Erdkröten in der Abenddämmerung  ihre Winterquartiere und wandern zu ihren Laichgewässern. Sie sind besonders bei feuchtem Wetter unterwegs. Auf den bis zu zwei Kilometer langen Wanderungen müssen viele Kröten Straßen überqueren.  „Manchmal bleiben die Kröten längere Zeit auf der warmen Fahrbahn sitzen und werden ein leichtes Opfer anrollender Autos“, erklärt der Biologe Eppler. Eine oft unterschätzte Gefahr sei der Strömungsdruck der Fahrzeuge. Bei Geschwindigkeiten über 30 Stundenkilometern würden auch Amphibien getötet, die am Straßenrand sitzen. Der Strömungsdruck der PKW bringe ihre inneren Organe zum Platzen.

Um eine bessere Übersicht über die Krötenwanderung in Hessen zu erhalten, ruft der NABU Hessen dazu auf, Krötenfunde zu melden. „Wir wollen in diesem Jahr nicht nur lebendige Kröten zählen, sondern auch diejenigen, die im Straßenverkehr zu Tode kommen“, so Eppler. Alle Naturfreunde, die bei der Krötenzählaktion mitmachen möchten, können ihre Funde online auf der Webseite www.erdkröte-hessen.de eingeben.

Von der Landespolitik und den Kommunen fordert der NABU mehr Engagement für den Amphibienschutz. An Straßen, die Hauptwanderwege von Kröten, Molchen und Fröschen durchschneiden, müsse es flächendeckend Krötentunnel oder feste Krötenzäune geben. Auch der fortschreitenden Zerstörung der Lebensräume müsse Einhalt geboten werden. „Die Landesregierung  ist in der Pflicht, Auen, Feuchtwiesen und Gewässern wirkungsvoller zu schützen“, so Eppler.

Auch für ehrenamtliche Naturschützer beginnt nun in ganz Hessen die Wandersaison. Viele NABU-Gruppen betreuen Krötenzäune, um Amphibien an besonderen Gefährdungs-stellen vor dem Straßentod zu retten. „Bei entsprechender Witterung heißt es nun, abends die Krötenzäune abzugehen, die sich in Eimern sammelnden Amphibien zu zählen und sie über die Straße zu tragen“, erklärt der Biologe Eppler. Wer beim Krötenretten mitmachen möchte, könne sich an die örtliche NABU-Gruppe wenden. Mithelfer seien gerne willkommen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Die beiden Mammutbäume in Mühltal wurden gefällt

"Arbeiter fällen Mammutbäume" - so hiess es im Darmstädter Echo vom 25.Februar 2012.

Der NABU Mühltal hatte durch das Verwaltungsgericht Darmstadt am Tag der Fällaktion eine einstweilige Verfügung erwirkt, die das Fällen untersagt hätte, weil die Bäume erhaltenswürdig sind.
Nun wird niemand behaupten, die Gemeinde und namentlich Bürgermeisterin Astrid Mannes hätte einen Beschluss des Verwaltungsgerichts bewusst ignoriert. Auffällig ist jedoch die bemerkenswerte Eile, mit der Tatsachen gegen die Umwelt geschaffen werden. 
Welchen Wert alte Bäume im Allgemeinen und die beiden sinnlos gefällten Mammutbäume im Besonderen darstellen, muss hier nicht wiederholt werden.
Frau Mannes hat ihrer Gemeinde einen Bärendienst erwiesen.

Kletterevent am Wassersteinbruch

Foto: NABU/Tino Westphal - Dodo baut eine Nisthöhle
für Greifvögel in die Steilwand.
Die Wühlmäuse, A BetterWorld Club, BUND und der NABU waren vertreten beim Arbeitseinsatz am Wassersteinbruch. 
Eine grosse Menge Schlamm und Wasser wurde aus dem Steinbruchbereich herausgepumpt und wenigstens ein kleiner Teil des Teichgrundes gereiningt.
Nachdem der Bagger gleich am Samstagmorgen mit einem mechanischen Problem ausgefallen war, konzentrierten sich die Helfer darauf, die Benjeshecken auszubauen. Die Wühlmäuse hatte viel Spaß beim Klettereinsatz an der Steinbruchsteilwand.

Dienstag, 14. Februar 2012

NABU-Vortrag "Grünhaus – Vom Tagebau zum Naturparadies"

Neues Leben nach der Kohle

NABU-Vortrag über die Natur in stillgelegten Tagebauen

Foto: NABU/H. May - In der nischenreichen Landschaft
nach der Kohle
finden viele seltene Tiere einen wert-
vollen Lebensraum.

Eine völlig neu geborene Landschaft – seit dem Ende der Eiszeit gab es dies in Deutschland nicht mehr. Erst der Braunkohletagebau veränderte die Erdoberfläche wieder radikal. Ein NABU-Vortrag berichtet über die Chancen dieser Umgestaltung für die Natur.

Foto: F.Leo - Die Seen im ehemaligen Tagebaugebietdes Naturparadieses Grünhaus bieten Kranichen
ideale Rastplätze
Auf Einladung der NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim berichtet Projektleiter Dr. Stefan Röhrscheid am 15. März 2012 um 19 Uhr im Gasthof „Darmstädter Hof“ in Seeheim über das Naturschutzprojekt „Naturparadies Grünhaus“, das die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe in den stillgelegten Tagebauen bei Finsterwalde aufbaut. Auf rund 20 Quadratkilometern im NABU-Besitz darf sich die Natur weitgehend ungestört entwickeln. Schon heute brüten dort Wiedehopf und Kranich, jagen Seeadler und Rohrweihe. Der kostenlose Vortragsabend ist für alle Naturinteressierten offen.

Hintergrund:
Auf der Suche nach dem Energieträger Braunkohle wurden in der Lausitz und in Mitteldeutschland ganze Kulturlandschaften in riesigen Tagebauen abgebaggert und die Landschaft komplett umgestaltet. Nachdem die Kohlebagger abgezogen sind, entstehen Seen, Wälder, Wiesen und Äcker mit völlig neuen landschaftsökologischen Eigenschaften. Für die Natur besitzen die stillgelegten Tagebaue einen herausragenden Wert. Viele gefährdete Tiere und Pflanzen haben in ihnen einen wertvollen Rückzugs- und Entwicklungsraum gefunden.

Samstag, 11. Februar 2012

Bagger-Event am Wassersteinbruch

Eine Initiative der Wühlmäuse
Fotos: NABU/Tino Westphal
Die Arbeiten am Wassersteinbruch begannen bei wirklich eisigen Temperaturen von unter -15°C. Auf dem Kamm des Höhenzuges neben der Burg Frankenstein, nahe an den Magnetsteinen rückte die Freiwillige Feuerwehr Malchen früh um acht Uhr mit einem Löschzug an zum Abpumpen des Wassers. Schon am Vorabend wurden mit Bagger und Motorsäge die künftige Wiese am Wasserrand freigelegt und ein Zugang in den Teich geschaffen. 
Das Abpumpen des Teiches wäre ohne Bagger nicht möglich gewesen, denn der jahrelange Laubfall hatte die Vertiefung im Steinbruch komplett gefüllt, steile Ränder verhinderten einen direkten Zugang zum Teich.Ein sechs Quadratmeter grosses Stück brach die Baggerschaufel aus der 25cm dicken Eisfläche heraus. Genug, um das Saugrohr im schlammigen Teichgrund zu platzieren. Das nach faulig riechende Wasser-Schlamm-Gemisch wurde mit zwei Stunden lang mit Hochdruck und 1200 Litern in der Minute in den Wald geblasen, wo es auf Grund der extremen Kälte sofort zu schönsten Eisskulpturen erstarrte. 

Die Wühlmaus-Brigade schaffte im Hintergrund die Reste von Holz und Gestrüpp von der Eisfläche und der Umgebung des Steinbruchs und schichtete Benjeshecken- die werden im Frühjahr begrünt. Auch für die Wiese hat Ecki schon ein paar Ideen parat. 
Spitzenmässig organisiert hat das Wühlmaus-Projektteam die Essensversorgung. Wühlmaus-typisch am offenen Lagerfeuer gabe es Tschai und Gemüsesuppe mit oder ohne Würstchen. Genau richtig für angefrorenen Teichbauer.


Die Entscheidung zum Abbruch der Baggerarbeiten fiel, als klar wurde, dass mit der vorhandenen Pumpe der Wasserspiegel nicht weiter abgesenkt werden konnte. Gleichzeitig waren die Eisplatten zu dick, um sie effektiv brechen zu können. Eine Einfahrt in den Teich war nicht ohne Gefahr möglich.
Daher wurde entschieden, nur das vorhandene Loch weiter zu vertiefen und einen zweiten Baggertermin anzusetzen.
Bis 23.2.2012 muss eine Schlammpumpe besorgt werden. Wenn das Wasser einen weiteren halben Meter abgesenkt ist, kann der Bagger auf zu verlegenden Holzbalken in den Teich einfahren.
Klar ist jetzt auch, das wir die Teichränder deutlich flacher gestalten können, denn nach dem Einsatz ist klar, das der Untergrund weit weniger Granitblöcke enthält, als zunächst angenommen. Wir können den Teich daher deutlich größer und mit flacher Uferzone gestalten.

Eine zweite Runde des Bagger-Events wird notwendig: mit dem Wühlmaus-Projektteam abgestimmt werden wir in zwei Wochen am Wochenende 24./25.2.2012 das Werk beenden. Dann ist  die Frostperiode sicher vorbei.

Unseren Dank an die Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr Malchen, die mit uns in der Kälte ausgeharrt haben!
Beschlossen haben wir schon mal, das wir dieses Jahr unser Wühlmaus-Sommerfest an den Wassersteinbruch verlegen werden. Die Feuerwehr ist selbstverständlich Ehrengast!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Feuerwehreinsatz am Wassersteinbruch

Neuigkeiten vom Wassersteinbruch-Projekt der Wühlmäuse

Die Freiwillige Feuerwehr Malchen hat zugesagt, am Freitag mit eine Schmutzwasserpumpe den Teich im Wassersteinbruch über Malchen abzupumpen.  Wir werden die über 200 kg schweren Pumpe auf in den Steinbruch tragen. Spannend zu sehen, wie tief der Steinbruch wirklich ist- niemand hat ja Lust, mit einem 5to Bagger auf einen zugefrorenen Teich unbekannter Tiefe zu fahren.

Na ja – niemand ausser vielleicht Kapitäne von Kreuzfahrtschiffen :o

Ach ja: die wirklich gute Nachricht: der Forst hat die schweren Buchenstämme von der Steinbruch-Zufahr abgefahren. Damit ist der letzte – im wahrsten Sinne des Wortes – Showstopper beseitigt, bevor der Bagger-Event steigen kann.

Offizielle Einladungen der Wühlmäuse sind rausgegangen an die Untere Naturschutzbehörde und die befreundeten Organisationen von NABU, BUND und A Better World Club.

Sonntag, 5. Februar 2012

Messe "Natur - Garten - Kunst" in Malchen

Fotos: NABU/Tino Westphal - Martina Schachner
betreut den Filzstand für die Wühlmäuse
NABU Seeheim präsentiert sich


Viel Raum für aktuelle Informationen über Aktionen der NABU-Gruppe Seeheim aus dem vergangenen Jahr bot die Messe "Natur - Garten - Kunst" in Malchen.
Bürgermeister Olaf Kühn eröffnet als
Schirmherr die Messe zusammen mit Wolfgang Feiss,
dem Veranstaltungsleiter vom BUND.
Zu der sehr erfolgreichen Neuauflage der Informationsveranstaltung vom Vorjahr kamen "gefühlt" sogar noch mehr Besucher, als 2011. Tatsächlich waren neben dem BUND, dem Obst- und Gartenbauverein und dem Blütenhangverein auch neue Aussteller von den Imkern und Gärtnereien vertreten. Auch lokale Künstler stellten ihre Arbeiten dem Publikum vor.
Aufmerksamkeit erhielten der Wühlmaus-Filztisch und die zum Verkauf angebotenen Vogelhäuschen, die "Die Wühlmäuse" in ihren Gruppenstunden zusammengehämmert hatten. Ausser dem Kinderprogramm wurden natürlich wieder Kaffee und Kuchen angeboten.

Der Bürgermeister regte in seiner Eröffnungsrede an, die Messe zu einer Dauereinrichtung zu machen. Keine schlechte Idee, finden wir.
Dank an das Organisationsteam vom BUND!

Donnerstag, 2. Februar 2012

Die Feuersalamander bauen einen Schafzaun aus Naturmaterial

Fotos: NABU/Tino Westphal
Bei eisiger Kälte bauten die Feuersalamander in ihrer Gruppenstunde ein gutes Stück Umzäunung für die künftige Sommerweide der Wühlmaus-Schäfchen: Äste und Gestrüpp werden zwischen vorbereiteten Pfosten eingeflochten und bildet einen undurchdringlichen Zaun. Die Schafe können nicht raus und Hunde nicht hinein. So entsteht ein Zaun aus Naturmaterial, der auch in einem so wertvollen Gebiet wie dem Blütenhang ohne Genehmigung errichtet werden kann.

Nach einer Stunde wird es dunkel und noch kälter- schnell zu Ecki, da gibt's Früchtetee.

Samstag, 28. Januar 2012

So fällen Wühlmäuse

Fotos: NABU/Tino Westphal

So funktioniert Bäume-fällen bei den Wühlmäusen...
Tilman sägt und Moritz schubst...

... und so sieht es jetzt aus: die künftige Weide ist bedeckt von Holz...
... das wir in den nächsten Wühlmaus-Gruppenstunden in die Benjeshecke stopfen können.

Sonntag, 22. Januar 2012

Natur am Beerbach

Wanderung am Beerbach
NABU/Tino Westphal
Lämmer auf der Schaf-
weide am Auweiher.
Die NAJU-Schafe kommen
von hier.
















Ein trüber Wintertag - aber eine Wanderung am neu angelegten Weg zwischen Ober- und Niederbeerbach lohnt sich immer. Vom Startpunkt Auweiher folgen wir dem Beerbach Richtung Nieder-Beerbach. 
Feuchtwiese mit umgebrochener Eiche - viel Totholz für den Hirschkäfer
Eine Feuchtwiese begleitet den Beerbach
Der frisch ausgebaggerte Froschtümpel am Beerbach: eine Gemeinschaftsaktion von BUND, NABU und "A Better World
Club" ist jetzt wohl gefüllt. Zustand am 22.1.2012.

Samstag, 21. Januar 2012

NABU-Vorsitzender erhält Umweltschutzpreis der Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Umweltschutzpreis der Gemeinde Seeheim-Jugenheim 2011 geht an Tino Westphal
Fotos: Helga Feiss - Bürgermeister Olaf Kühn, NABU Vorsitzender Tino Westphal, Vorsitzender der Gemeindevertretung Hans-Jürgen Wickenhöfer
Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim, vertreten durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Herrn Hans-Jürgen Wickenhöfer, überreichte im Rahmen des Bürgerempfanges 2012 die Auszeichnug für herausragendens Engagement für Umwelt- und Naturschutz in der Gemeinde.
In seinem Dank wertet Tino Westphal die Ehrung seiner Person als Erfolg für die Aktivität der NABU Gruppe, denn er spendet den größten Teil seiner Freizeit in seine ehrenam0tliche Tätigkeit als Vorsitzender der NABU Gruppe Seeheim-Jugenheim.
Erfreulich sei es, dass die Arbeit für Natur und Umwelt in der Gemeinde so positiv wahrgenommen wird. Sichtbar für die Bürger wären vor allem Aktivitäten beim Teichbau an den Märchenteichen und an den Binnendünen bei Seeheim gewesen. Stolz mache aber auch die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit, wo Tino Westphal selbst eine der Gruppen leitet.
Das Publikum wurde eingeladen, sich bei der Messe „Natur - Garten - Kunst“ in der Malchener Bürgerhalle am 5. Februar 2012 am NABU Stand selbst ein Bild über den NABU in Seeheim zu machen.

Presseartikel im Darmstädter Echo vom 26.1.2012.

Aktion Schafweide II

Fotos: NABU/Tino Westphal

Die Schafgruppe dert Wühlmäuse bereitet in ihrem zweiten Einsatz die Sommerweide auf am Blütenhang vor: die Weide soll nicht durch einen permanenten Zaun, sondern durch eine massive Benjes-Hecke umschlossen werden. Als Material dafür wurde begonnen, einen kleinen Wald an Götterbäumen auf dem Gelände zu entfernen. Zwischen Holzpfählen wird das Schnittholz geschichtet und in die Zwischenräume werden Setzlinge verschiedener Heckengehölze gesetzt. Wir brauchen noch mindestens einen Einsatz mehr!
Zelke, Uli und Moritz nach getaner Arbeit.

Uli am Erdbohrer

Schafweide am Malcher Blütenhang - ganz links die Benjeshecke


Freitag, 20. Januar 2012

Ehrung von NABU Aktivisten

Foto: NABU/ Tino Westphal: v.l.n.r. Gerhard Eppler,
Klaus-Dieter Herth und Eckhard Woite
NABU-Hessen Landesvorsitzender Gerhard Eppler zeichnet verdiente  NABU-Aktivisten aus
 
Die NABU Ehrennadel wurde verliehen an Eckhard Woite und Klaus-Dieter Herth für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit im und ihr außergewöhnliches Engagement in der NABU Gruppe Seeheim-Jugenheim. 

Im Bericht zur heutigen Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim konnte der wiedergewählte Vorstand auf ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr 2011 verweisen.
Als neues Vorstandsmitglied wurde Stefan Leng gewählt. Stefan wird sich vor allem dem Thema Öffentlichkeitsarbeit widmen.

Samstag, 14. Januar 2012

Froschtümpel saniert

Ausnahmsweise auch mal in Handarbeit wurde beim heutigen Arbeitseinsatz ein vorhandener Froschtümpel im Stettbacher Tal saniert.
Fotos: NABU/Tino Westphal

Von links nach rechts: Daniel, Klaus-Dieter, Wolfgang, Stefan und Martin am Wühlen - Steffi und Tino nicht auf dem Foto
Einen Braunfrosch haben wir ein wenig aufgeschreckt. Dafür ist sein Pool jetzt deutlich bequemer.

Montag, 9. Januar 2012

Biotop des Jahres 2012 - Das Totholz

Anlage von Totholzhaufen
am neuen Pflegegebiet in
Bickenbach
.

Foto: NABU/Tino Westphal -
Waldnachwuchs auf Totholz
Die Förderung von Totholz haben sich die lokalen Naturschutzverbände von Seeheim für 2012 auf die Fahnen geschrieben.
Die intensive Nutzung von Wäldern und hier insbesondere die verstärkte Nutzung als Brennholz als Alternative zu fossilen Brennstoffen engen den Lebensraum vieler seltener und auf Totholz angewiesener Tier und Pflanzenarten ein.

Samstag, 7. Januar 2012

Workshop Permakultur

NUR NOCH 2 PLÄTZE FREI beim Workshop Permakultur am 14.1./15.1.2012!

Bei unserem Workshop sind im Moment noch 2 freie Plätze, so daß Kurzentschlossene sich möglichst rasch bei mir melden können, wenn sie dabei sein wollen. Die Teilnahmegebühr kann direkt zum Workshop mitgebracht werden.
Themen, Kontaktdaten, und das Programm mit Seminarablauf und näheren Infos hier...

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