Samstag, 12. Februar 2011

Froschparadies an den Etzwiesen

Vor dem Beginn der Amphibienwanderung 2011 konnten wir die Wiese über dem Eisvogel- und dem Krebsteich von Laub, Gestrüpp und neu gewachsenen Brombeeren befreien. Licht und Luft ist geschaffen für die ersten Frühlingsblumen, aber nicht zuletzt ist das Gelände ist jetzt wieder ein wahres Frosch-Paradies.
Wie schon bei der "Aktion Schlingnatter" im November 2010 erhielten die NABU-Aktivisten tatkräftige Unterstützung von einem Freiwilligen-Team von Eumetsat. Die Eumetsat-Gruppe organisiert sich jetzt in einem "A Better World Club", um sich in lokalen Sozial- und Umweltprojekten zu engagieren.
 
 
 
Fotos: NABU/Westphal
Links der Eisvogel- und rechts der Krebsteich an den Etzwiesen bei Seeheim
 

 
 
Shela überwacht die Aktion

Zu guter Letzt: das Abschiedsfoto des NABU-Team zusammen mit dem Team von
A Better World Club
Better World participants were: Lucy and Andy Holmes and their two daughters, John Scott Campbell and Shela the dog, Pascale Lambert, Linda Morrey, Hans Pravida, Phil Sherratt, Gordon Smith.
NABU Seeheim-Jugenheim participants were: Michael Theurich, Klaus Fay, Stefan Leng, Robina Reinicke, Kerstin and Tino Westphal
 

Mittwoch, 9. Februar 2011

Eichhörnchenkogel in Alsbach





Fotos: Rudolf Böhm



Ein Eichhörnchenkogel bei der Kastenkontrolle gefunden von Rudolf Böhm in Alsbach, Hirschparkklinik.

Montag, 31. Januar 2011

Aktion Schlingnatter erfolgreich beendet

Steinschüttung auf dem NABU Gelände vollendet
Foto: Rudolf Böhm

Heute konnte dank des trockenen Wetters endlich die schweren Wasserbausteine in die Steinschüttung auf dem NABU Gelände am Untersten Dieters eingebracht werden. Der Radlader hatte im November nach dem unerwarteten Wintereinbruch grösste Probleme, den Steilhang zu den alten Weinbergen zu bewältigen.
Jetzt ist alles perfekt und wir können der Unteren Naturschutzbehörde den erfolgreichenm Abschluß des Projektes melden
Der Steinwall macht das Gelände noch attraktiver für die Schlingnatter, die am hier am Südhang des Blütenhanges einen ihrer Verbreitungsschwerpunkte am Blütenhang hat.

Sonntag, 30. Januar 2011

Aktion Blumenwiese - Begehung der Kandidatenflächen


Kandidat 2:
eine schöne alte Streuobstwiese
Fotos: NABU/Westphal

Kandidat 1:
Ein Wiesenstreifen, dicht
bestanden mit Kanadischer
Goldrute











Nach dem Aufruf von Ulrike Steinmetz, Flächen für die Aktion Blumenwiese zur Verfügung zu stellen, hatten sich einige Grundstücksbesitzer als Interessenten gemeldet. Auf einer ersten Begehung zusammen mit den NABU Experten wurde ein erster Arbeitsplan für die Aktion entworfen: Die NABU-Gruppe wird zusammen mit den Blütenhang-Aktivisten am 12. März 2011 noch vor dem Austrieb der Wiesen mit dem Balkenmäher verfilztes Gras und Kanadische Goldrute entfernen und erst im zweiten Anlauf im April die Blumenwiesen einsäen.


Vorfrühling: Blühende Haselsträucher am oberen Blütenhang

Einladung zur Infomesse Lebensraum Garten


Einladung zur Infomesse
Lebensraum Garten
Am 20.2.2011 von 11-18 Uhr
In der Bürgerhalle Malchen
Wir laden alle ein sich über naturnahes Gärtnern und Naturschutz im Garten zu informieren.
Mit dabei:
·       Infostände vom Verein Blütenhang, NABU, BUND, Obst- und Gartenbauverein Malchen, Gärtnerei Appels, Obsthof Michels, Kreativkreis Malchen, zu Permakultur und anderen mehr…
·       Ausstellung mit dem Museumsverein Seeheim:
Der Blütenhang im Wandel der Zeit –
gestern, heute, morgen…
·       Die Wühlmäuse mit einem Aktionstisch „Filzen für Kinder“ von 12 – 15 Uhr
·       Kunsthandwerk und Kulinarisches
·       Kaffee und Kuchen

Veranstalter: Verein Blütenhang

Dienstag, 25. Januar 2011

So sieht ein Gewinner aus


So sieht ein Gewinner aus -
Die Kohlmeise
Foto: NABU/Westphal
Die „Stunde der Wintervögel“ war deutschlandweit ein riesiger Erfolg! Nach Auszählung aller Einsendungen aus der ersten bundesweiten Wintervogelzählung ziehen der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) eine eindrucksvolle Bilanz. Die Verbände hatten vom 6. bis 9. Januar zur großen Mitmach-Aktion aufgerufen- natürlich war die Gruppe Seeheim dabei. Mehr als 85.000 Teilnehmer meldeten daraufhin ihre Vogelbeobachtungen, die sie innerhalb einer Stunde in Gärten, Parks oder vom Balkon aus machen konnten. Häufigster Wintervogel ist demnach die Kohlmeise, gefolgt von Haussperling, Amsel und Blaumeise.

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Sonntag, 23. Januar 2011

Vogelbeobachtung am Inselrhein

Rüdesheim am Rhein

Fotos: NABU/Westphal

Kormoran

Schellenten


Von Bingen bis Erbach (Rheingau) fuhr die MS Rheingau den Inselrhein entlang an einem der wichtigsten Überwinterungsplätze europäischer Wasservögel.
Reichlich kühl war es auf dem Schiffs-Oberdeck, aber trotz des diesigen Winterwetters wurden die Passagiere belohnt mit der Aussicht auf Komorane, Graugänse, Nilgänse, Schellenten und vielen anderen. Zum Glück hat das Schiff aber auch eine warme Küche zum Aufwärmen.
Graugänse

Samstag, 15. Januar 2011

Ein Falkenkasten für das NABU-Grundstück


Fotos: NABU/Westphal
Treffpunkt an der neu angelegten
Trockenmauer auf dem NABU
Grundstück

Im Vordergrund: Ein Teil der neu angelegten Steinschüttung für die Schlingnatter auf dem
NABU-Grundstück
Ecki füllt den Falkenkasten noch mit Holzspänen

Kirschbaum-Ruine und Steinhaufen
auf dem NABU-Grundstück

Erstaunlicherweise lebt dieser Kirschbaum noch und trug noch im Vorjahr Früchte.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel"

8.5.2011 - NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel"Seit zwei Jahren führt der bayrische NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) die „Stunde der Wintervögel“ mit großem Erfolg landesweit durch. Für 2009 und 2010 enthält die Auswertung deshalb vorwiegend Daten aus Bayern plus die einiger Einzelteilnehmer aus anderen Regionen. Ab 2011 gibt es die Aktion und damit auch die Ergebnisse deutschlandweit.
Ergebnisse wurden jetzt auf der Webseite des NABU Deutschland veröffentlicht.

Sonntag, 9. Januar 2011

Stunde der Wintervögel

Buntspecht

Fotos: NABU/Westphal
Schwanzmeise
Innerhalb einer (späten) Stunde beobachtet und gemeldet am Futterplatz auf dem NABU Grundsstück:
Sumpfmeise

5 Blaumeisen
4 Kohlmeisen
1 Buntspecht
3 Schwanzmeisen
2 Sumpfmeisen
1 Kleiber
1 Rotkehlchen

Samstag, 8. Januar 2011

Freiheit für Zwerg-Fledermaus


Fotos: NABU/Westphal - Vorsichtig nimmt Rudolf

die Zwergfledermaus aus ihrem Transportkäfig

und wärmt sie ein wenig auf.


Die Fledermaus hat jetzt ihre Flug-

Betriebstemperatur erreicht...
Eine Zwergfledermaus hatte ihr zeitweiliges Asyl bei unserem Fledermaus-Experten Rudolf Böhm gefunden. In einem kühlen, zugfreien Raum erhalten sie eine schöne Kiste als Quartier.
Der erste milde Abend nach der langen Frostperiode wurde für ihre Freilassung am Aufinde-Ort in Ernsthofen genutzt. Hier kann sich das Tier schnell orientieren und ein neues Winterquartier beziehen.
Schon gestern waren zwei Seeheimer "Zwerge" wieder freigelassen worden. 
... und benutzt Rudolfs Daumen endlich als Startrampe.

Der Beerbach holt sich sein Bett zurück

Nach dem Hochwasser der letzten Tage hat der Beerbach sich ein wenig mehr aus seinem engen Korsett von Wasserbausteinen befreit. An immer mehr Stellen darf er wieder frei schwingen.
Ein Anblick, der Naturfreunde erfreut.
Fotos: NABU/Westphal
Beerbach bei Ober-Beerbach

Kanalisierter Bereich
des Beerbachs
Auenlandschaft am Beerbach

Freitag, 31. Dezember 2010

Wanderung auf den Altkönig


Verbiss-Schäden
an einer Esche
Fotos: NABU/Westphal
Zunächst präsentiert sich der Gipfel
des gegenüberliegenden Feldberges,
aber nach wenigen Minuten verschwindet
er in den tief hängenden Wolken
Es ist gute Tradition, den letzten Tage des Jahres mit einer Wanderung in den Taunus zu begehen. Mehrfach schon war der Altkönig Ziel der Silvester-Wanderung.
Natürlich nutzte Ecki die Gelegenheit, sämtliche den Weg kreuzenden Wildspuren von Hase, Fuchs, Steinmarder, Reh und Rotwild zu identifizieren, auch wurde abspringendes Rotwild gesichtet.
Nicht zu übersehen waren frische Verbiss-Schäden, die das Rotwild am Wegesrand hinterlassen hatte: selbst mittelgroße Stämme waren komplett abgeschält.


Teepause auf dem Gipfel des Altkönig


Abstieg -

der obere Bereich des Gipfels

ist von Rauhreif überzogen

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Keine Wildtiere unterm Weihnachtsbaum

NABU Hessen warnt vor ‚lebendigen Weihnachtsgeschenken‘

Foto: NABU/Westphal.
Halsbandsittich in Heidelberg
Wetzlar. Der NABU Hessen appelliert an die Bevölkerung, keine heimischen oder exotischen Wildtiere oder deren Nachzuchten als Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder zu verschenken. „Oft werden unüberlegt gekaufte Tiere nach kurzer Zeit in die Natur ‚entsorgt‘ – dort gehen sie entweder ein oder sorgen für ungewollte ‚Bescherungen‘ anderer Art im ökologischen Gefüge“ gibt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender und Artenschutzexperte des NABU Hessen zu Bedenken.

Ob Schildkröten, Frösche, Schlangen oder Fische – Glückliche Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum sind oft leider nur von kurzer Dauer. Schon bald nach dem Erwerb werden viele lebendige Geschenke zur Belastung für den Familienfrieden. Spätestens vor dem nächsten Sommerurlaub finden sich unzählige Tiere auf der Straße, im nächsten Tümpel oder im Gebüsch wieder, landen im Tierasyl oder sogar im Müll. Während „klassische Haustiere“ wie Hunde und Katzen mit etwas Glück ins nächste Tierheim gelangen, werden zahlreiche Wildtierarten oder deren Nachzuchten zunehmend in die freie Natur „entsorgt“.

„Das Aussetzen endet für die große Mehrzahl der Tiere tödlich“, erläutert der Biologe Eppler. Nur selten haben ausgesetzte mediterrane Laubfrösche, Zornnattern oder Zebrafinken und Kanarienvögel eine echte Überlebenschance. Nicht besser sei es um handaufgezogene Wildvogelarten, wie z.B. die heimischen Grünfinken und Gimpel bestellt, von denen ebenfalls zahlreiche Individuen als Nachzuchten ehemaliger Wildfänge ihr Leben in engen Käfigen fristeten, bedauert Eppler. Geprägt auf den Menschen hätten diese Tiere niemals gelernt, ihr Futter in der freien Natur zu suchen und Fressfeinden erfolgreich auszuweichen. Ihre Überlebenschance sei nur minimal. Selten lebten Käfigvögel in der Freiheit länger als ein paar Tage oder wenige Wochen.

Foto: NABU/Westphal.
Exotische Schildkröte am Lachmövennest im
Naturschutzgebiet Wagbachniederung
Kein geringes Problem stellen freigelassene Exoten dar. Während die meisten tropischen und subtropischen Arten bei uns kaum die Wintertage überstehen, kommen einige Arten aus Übersee mit unserem Klima klar. Freigesetzte Aquarienfische, Amphibien wie die aus Amerika stammenden Ochsenfrösche und Reptilien, beispielsweise exotische Schmuckschildkröten, sind keine Seltenheit mehr in Deutschlands freier Natur.

Einmal etabliert können manche Exoten zur ökologischen Belastung für die heimische Tierwelt werden und angestammte Arten durch Konkurrenz verdrängen oder durch eingeschleppte Krankheiten dezimieren. „Eingeschleppte Tiere aus fernen Regionen können durch solche Auswirkungen in unserer heimischen Natur ‚Bescherungen‘ ganz anderer Art anrichten“, warnt Eppler, „Wildtiere oder deren Nachzuchten gehören nicht auf den Gabentisch.“ Der NABU appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit Tieren umzugehen und lieber auf ‚Bescherungen‘ dieser Art zu verzichten.

Samstag, 11. Dezember 2010

Arbeitseinsatz auf den Etzwiesen

Foto: NABU/Westphal
Eine schöne Esche war im Spätsommer auf die Etzwiesen gefallen- nachdem die Schafe das Gelände abgeweidet haben, wird der Baum in einem geplanten NABU-Arbeitseinsatz entfernt. Das herrschende Frostwetter lässt weitere Pflegemassnahmen nicht zu. Wir planen einen neuen Einsatz am  8. Januar 2011, um die Brombeeren aus der Fläche zu entfernen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Unglück auf der Schafweide auf den Etzwiesen: Schaf Donna vom Fuchs geholt

Foto: Jan Bombelczyk
Unglücklicherweise hat (vermutlich) ein Fuchs dem Leben des kleinen Schäfchens Donna ein frühes Ende bereitet. Wirklich schade- Donna war von Hand aufgezogen und sehr anhänglich.
Beinahe unglaublich, was ein Fuchs in einer Nacht fressen kann- bis auf die Knochen abgenagt wurde das Opfer.
Die Beweidung auf den Etzwiesen wurde kurzfristig abgebrochen.
Nächstes Jahr kommen die netten Rasenmäher aber wieder zum Einsatz.
Foto: NABU/Westphal
Schaf Donna im Vordergund auf den Etzwiesen

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